Wie es dazu kam. Die Wurzeln.

Die Geschichte zum Netzwerk Frieden.

Welche Wurzeln dieses Pflänzchen hat, das ich hüte.

Die Geschichte geht weit zurück und hat ganz viele Stränge, die alle dazu beitragen, dass dieses Netzwerk hier entsteht.

Beginnen mag ich im Frühjahr 2020. Hanna G. war von dem Interview von Scilla Elworthy beim Pioneers of Change Summit sehr inspiriert und hatte den Wunsch zum Thema Frieden ins Tun zu kommen. Sie startete einen Aufruf im Netzwerk der Pioneers und so kam es, dass Hanna, Niko W. und ich uns gefunden haben.

Aus unserem Zusammentun hat sich ergeben, das wir das Buch „Mighty heart“ von Scilla Elworthy ins Deutsche übersetzen. Wir dürfen euch diese deutsche Version hier im Netzwerk Frieden zur Verfügung stellen. Mehr dazu unter „Das mächtige Herz„.

Durch die Übersetzungsarbeit setzten wir uns tiefer mit dem Inhalt des Buches auseinander und vieles von dem Wissen und dem Ansatz von Scilla fließt in dieses Netzwerk mit ein. Denn Scilla ermutigt zum Handeln. Sie sagt, wenn du was verändern willst, suche die Menschen, die Entscheidungen treffen in den Themen, die dir ein Anliegen sind. Stelle einen persönlichen Kontakt her und begegne dem Menschen hinter seiner „Rolle“. Bleibe wertschätzend und mache positive klare Vorschläge für ein weiteres Vorgehen.

Scilla hat unter anderem Entscheidungsträger zum Thema Atomwaffen an einen Tisch gebracht und die Gespräche unterstützt mit meditierenden Menschen.

Sie ladet uns ein, uns zusammen zu tun – Veränderungen entstehen am Küchentisch.

Fünf weitere Frauen haben sich auch von Scilla´s Interview angesprochen gefühlt und zu uns drei, Hanna, Niko und mir gefunden. Am virtuellen Küchentisch tauschten wir uns zum Thema Frieden aus und schauten gemeinsam auf persönliche Anliegen.

In der Auseinandersetzung damit, was diese Treffen für eine Ausrichtung haben und was die Intension von jeder von uns ist, spürte ich den Ruf, dass sich unser Format ausdehnt. Der Traum ist, dass sich über das Netzwerk Menschen finden, die sich in kleinen Gruppen unterstützen, Dinge Vorort angehen und zugleich angeschlossen sind an das große Netz. Mit der gemeinsamen Absicht, für den Frieden zu gehen.

Hintergrund meiner Intention ist ein Ruf, der noch weiter zurück geht. Über die Natur- und Wildnisschule habe ich Zugang zum nativen Wissen und friedenstiftenden Kulturen gefunden. Mein Herz geht dabei auf und seither gehe ich konkret mit der Frage, was ist Friedenstiften und bin ich bereit mich als Friedenstifterin zu commiten? Dieser Prozess hat viel in mein Leben gebracht. Unter anderem auch Hanna´s Aufruf zu folgen, wodurch das Übersetzungsprojekt entstand. Einer von vielen Schritten genau hier her. Auf meinem Weg suchte ich Orientierung und Menschen, die schon Erfahrung haben.

Ein weitere Aspekt dieses Netzwerk zu gründen.

Wer ist ein Friedenstifter von euch? Kennst du jemanden, der es ist? Warum nicht?

Es wäre doch so schön, wenn sie sichtbar sind.

Was wäre, wenn es in jedem Team, in jeder Familie, in jedem Betrieb, in Gemeinden,…. Friedenstifter gibt.

Ja, und wir alle davon wissen.

Darum zeige ich mich hier.

Ich bin verpflichtete Friedenshüterin!

Am 4. Oktober 2020 habe ich mein heiliges Versprechen gegeben!

Und ich lade dich und euch dazu ein. Zeige dich!

Auch wenn du noch auf dem Weg bist und gerade herausfinden magst, wie die Ausrichtung für den Frieden in deinem Leben wirken und sichtbar werden möchte.

Ich möchte Mut machen, ich möchte inspirieren. Das erfüllt mein Herz.

Eine meiner Mutquellen ist der Verein Pioneers of Change. Ich bin im Jahrestraining und habe das RISE – selbstermächtigungs Training gemacht. Die Kultur des Zusammenkommens, der Gemeinschaft und das sich Herausfördern trägt einen großen Teil dazu bei, dass du hier das Netzwerk Frieden findest. Auch diese Kraft der Pioneers fließt in diese Plattform mit ein und darf durch uns – das Netzwerk – noch mehr leben und wirken.

In dieser Kultur erfahre ich immer wieder. Die Kraft potenziert sich wenn wir uns zusammentun. Eine Gruppe ist immer mehr als die Summe ihrer Teile. Hast du schon mal die Weisheit einer Gruppe gespürt?

Es ist so ein schönes Gefühl.

Es entsteht etwas, das als Feld bezeichnet werden kann. Kannst du dir darunter etwas vorstellen? Alle sind angeschlossen, alle sind Teil davon. Manches wird durch mich sichtbar, anderes durch andere, obwohl es Teil von mir ist. Ich als Individuum und ich als Spiegel und Teil der Gruppe.

Das bringt mich zu dem Begriff – Interbeing – alles hängt zusammen, wir sind nicht getrennt voneinander. Diese Ganzheit spüre ich in der Tiefe meines Wesens. Ich habe den dringenden Wunsch, aus diesem Kontext heraus zu leben und sehe darin die Heilung für so vieles. Was, wenn wir uns alle unserer Verbundenheit bewusst wären? Wie würden Politiker entscheiden, wenn ihre Herzen weich und offen wären, fähig das wahrzunehmen?

Ich höre den Ruf meiner Seele, die sich für diesen Zugang zum Leben stark machen möchte. Genährt habe ich diese Sichtweise und Haltung durch meine Ausbildung zur Energetikerin bei und mit Manoo. Manoo ist ein Ausbildungszentrum, mit der Ausrichtung die ganzheitliche Sichtweise zu fördern und in energetischer Arbeit (mit schamanisch und kelitschem Hintergrund) aus – und weiterzubilden. Seit über zehn Jahren bin ich auf diesem Weg, der auch durch die Natur- und Wildnisschule belebt und bereichert wird.

Mein eigener Lebensfluss wird immer breiter. Der Fluss fließt inzwischen in einem Land, das sich Spiritualität nennt. Eingebettet in das große Ganze, durchdrungen von der Kraft, die alles durchdringt.

Donauquelle

Wo beginnt dieser Fluss? Was ist die Quelle? Aus welcher Quelle schöpfe ich? Bin ich angeschlossen an meine eigene Quelle?

Diese Fragen zur Quelle beschäftigen mich immer wieder.

Eine Quelle ist jedenfalls meine Großmutter, mein Nali. Sie war sehr gläubig und hat mich mit ihrer Selbstverständlichkeit im Glauben sehr geprägt. Auch wenn ich von der Institution der Kirche nichts halte, hat sie mir vorgelebt, dass ich an etwas Höheres angebunden bin und ich über die Physis hinaus, für jemanden da sein kann. Wenn sie für uns Enkel eine Kerze angezündet und gebetet hat während wir eine Prüfung hatten, habe ich die Unterstützung immer gespürt und die darin liegende Kraft wahrgenommen.

Ich mag auf diese Weise wirksam sein, OHNE eine Konfession und Dogma.

Können wir uns in einer stark katholisch geprägten und meiner Meinung nach missbrauchten Gesellschaft wieder öffnen und uns Spiritualität zugestehen?

Dafür möchte ich hier den Raum öffnen….für unserer Spiritualität, unsere energetische Kraft. Wir haben alle ein unglaublich großes Potential. Es will sich ausdehnen, fließen, leben.

Wirksam sein.

Hast du nicht auch Lust darauf wirksam zu sein?

Ich trage eine tiefe Wahrheit in meinem Herzen, ein gutes Leben für alle ist möglich und es ist unser Geburtsrecht glücklich zu sein.

Frieden bedeutet für mich ein natürliches Leben führen. In Freude.

Choose happiness, sagt Maja, eine meiner Mentorinnen.

Das Leben möchte mit uns zusammenarbeiten, es wartet nur darauf. Und das macht so viel Freude. Sich diesem Fluss hinzugeben und im Vertrauen zu leben.

Mit dem Leben zu kooperieren, bedeutet für mich mit anderen Menschen zusammen zu arbeiten. Viel schöner noch….zusammen WIRKEN.

Und da sind wir…du und ich…bereit?

Bist du „available“?

Willkommen im Netzwerk Frieden.

Lass uns gemeinsam CO kreieren.


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