Ablauf einer Schwitzhütte

Wir treffen uns am Platz und nehmen uns ein wenig Zeit um gut anzukommen.

Dann gehen wir über ins Vorereiten des Platzes, das schon Teil des Rituals ist.

Ein Gerüst aus Weiden/Haselnuss in der Form eines Iglus wird mit Decken abgedeckt (Gerüst steht schon). Das ist die Schwitzhütte. Einige Meter davon entfernt wird ein großes Feuer aufgebaut, in dem Steine erhitzt werden.

Sobald die Steine bereit und heiß genug sind, ziehen wir uns um/aus und krabbeln in die Schwitzhütte. Sitzen wir dann in der Hütte, werden diese glühenden Steine von der/dem Feuerhüter/in in die Hütte gebracht und in das Loch in der Mitte gelegt. Die Türe (Decken) wird geschlossen. Es ist dunkel, wir sitzen auf dem Boden, es wird Wasser auf die Steine gegossen.

Wir heißen willkommen, danken, singen, beten, lachen, sind in Stille….

Während der Zeit in der Hütte wird 4 Mal die Türe geöffnet und es kommen neue Steine in die Mitte.

Wie neugeboren kommen wir dann aus der Hütte, die die Erdmutter/ Gebärmutter symbolisiert.

Im Anschluss essen wir gemeinsam eine Suppe und lassen den Abend ausklingen. Das gemeinsame Aufräumen schließt das Ritual ab.

Zeitlicher Rahmen:

  • Ankommen und Vorbereitung ca 2 h
  • Feuer brennt bis die Steine heiß sind ca 2 h
  • In der Hütte sein ca 2 h
  • Essen und Aufräumen 1-2 h

Nimm dir den ganzen Tag Zeit, wenn es dir möglich ist auch noch den Kommenden. So kannst du dich entspannt auf die Zeremonie einzulassen und alles fein nach- und ausklingen lassen.